Aktuelles

[13.11.2013] - 10.00 bis 16.00 Uhr  Mobil bleiben aber sicher

Großer Andrang herrschte beim diesjährigen Verkehrssicherheitstag für Senioren im historischen Rathaus von Lohr. Alle angebotenen Checks wurde von den Besuchern gerne angenommen. Gleich zu Beginn war dieses Mal als Novum die Kaffee- und Kuchen-Bar eingerichtet. Für alle Teilnehmer des Verkehrsquiz am Infostand der GVW gab es wahlweise Kaffee und ein Stück Kuchen oder eine Tüte mit leckeren Äpfeln vom Obsthof Stenger, der seinen Obststand direkt vor dem Rathaus zum Wochenmarkt aufgebaut hatte.

Nach dem GVW-Infostand mit zusätzlichem Reaktionstest folgte der Fahrradstand. Hier erhielt man umfassende Informationen zum Radfahren. Zum Thema Pedelec stellte die Fa. Speichenbruch ein E-Bike als Anschauungsobjekt zur Verfügung.

Die Wirkung von Alkohol konnte man am Rauschbrillenparcour testen. Weiterhin konnte man bei Frau Petra Helfrich das Spiel auf einer Veeh-Harfe ausprobieren. Gymnastische Übungen, speziell für Senioren konnten mit Gerhard Knauf von der Volkshochschule Lohr eingeübt werden. Reichlich Information zum neuen Fahrplan mit dem Wabensystem vermittelten die Mitarbeiterinnen der OVF an die Teilnehmer. Bei der Fa. Dreisbusch konnte ein Sehtest durchgeführt werden. Sehr beliebt waren zudem Blutdruck- und Blutzucker-messung des Bayerischen Roten Kreuzes. Last not least wurde die Aktion von der Fa. Ott mit Computerfußanalyse abgerundet. Die Teilnahme an allen Aktionen war kostenlos.

 

Der Infostand

 

Sehtest durch die Fa. Dreisbusch

 

 

Diskussion am Fahrradstand

 

Gerhard Knauf am Rauschbrillenparcour

 

Infostand mit Reaktionstes und Verkehrsquiz

 

Frau Petra Helfrich erklärt die Veeh-Harfe

 

Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen

 

OVF-Infostand zum neuen Wabensystem


 

[14.11.2012] - Mobil bleiben aber sicher im historischen Rathaus

 

Die Gebietsverkehrswacht Lohr a. Main veranstaltet auch in diesem Jahr wieder die Aktion "Mobil bleiben - aber sicher" aus dem Programm der Deutschen Verkehrswacht mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Die Aktion findet am kommenden Mittwoch von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Erdgeschoss des historischen Rathauses statt.

Es besteht wieder die Möglichkeit kostenlos Sehtest, Hörtes, Reaktionstes, Blutzuckertest, Blutdruckmessung und Computerfußanalyse durchzuführen zu lassen. Wer möchte, kann beim Einsatz der Rauschbrille die Beeinträchtigungen nach Alkoholgenuss in einem kleinen Parcours erleben.

Am Fahrradstand wird in diesem Jahr der Schwerpunkt auf dem "Pedelec" bzw. "E-Bike" liegen. Vorteile aber auch Gefahren dieser Fahrräder mit Elektroantrieb werden hier erläutert.

Auf der Bühne findet am Vormittag ein Veeh-Harfen Vorspiel statt. Mit diesem Musik-instrument können Feinmotorik und Sensomotorik trainiert werden, was sich auf das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr auswirkt.

Ab 13.00 Uhr vermittelt eine erfahrene Kursleiterin der VHS wertvolle Anregungen für die Aufrechterhaltung der Beweglichkeit.

Der Wissenstand in Sachen Verkehrsregeln kann bei einem Verkehrsquiz getestet werden. Dem/der Gewinner/in überreicht der Nikolaus am 05.12.12 einen Preis.

Weiterhin stehen die Mitarbeiter der örtlichen Verkehrswacht mit Rat und Tat den Besuchern zur Seite.


 
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[10.8.2012] - Fahr Rad... aber sicher!

Geschicklichkeitsturnier für Radfahrer

Die Gebietsverkehrswacht Lohr veranstaltete die bundesweit laufende Aktion der Deut- schen Verkehrswacht "Fahr Rad... aber sicher" auf dem Verkehrsübungsplatz am Schwimm- bad.

Viele Kinder - so auch Gruppen vom Lohrer Ferienspaß - nutzten die Gelegenheit auf dem Fahrrad den anspruchsvollen Geschicklichkeitsparcour zu durchfahren. Nur wenige Teilneh- mer schafften die Strecke ohne Fehler.

Nach dm Start galt es zunächst einen Slalom, ein Spurbrett, ein Schrägbrett und eine Wippe zu meistern bevor es galt einhändig mit einer Kette einen Kreis zu fahren und den Griff wieder abzulegen. Es folgte ein Spurwechsel bevor es in den Achter ging, wo keines der vielen farbigen Klötzchen umfallen durfte. Danach kam noch ein Ballwurf und zu guter letzt ein Bremstest. Sieger wurde der Teilnehmer mit der geringsten Fehlerzahl. Erst bei Gleichstand entschied die Zeit.

Gerechtigkeitshalber waren die Teilnehmer in drei Altersgruppen eingeteilt. Den Siegerpreis erhält der jeweilige Gewinner vom Nikolaus der Polizei.

Ebenfalls gewinnen konnte man beim Verkehsquiz zum Thema Fahrradfahren und Schulweg, sowie gesondert zum Thema "Toter Winkel."

Am Infostand "Verkehrssicheres Fahrrad" gab es bei Arno Bätz, Ortsverkehrswacht Wald- zell, Auskunft zu allen Fragen rund ums Fahrrad. Außerdem konnte man einen Reaktions- test bzw. eine Probefahrt auf einem Pedelec machen.

Anhand einer Plastikplane am LKW und einer Stellwand demonstrierten die beiden Verkehrserzieher der Jugendverkehrsschule Lohr den "Toten Winkel." Zusätzlich konnte man sich vom Fahrersitz des LKW aus selbst ein Bild von der beeinträchtigten Sicht eines Truckers machen.

Musikalisch umrahmt wurde die Aktion von aktuellen Hits, die ein DJ für die Kinder und Jugendlichen auflegte.

 

 

Besprechung vor dem Start                          Der Achter

Der Ballwurf                                                 Der Kreisel                                                                       

   Am Infostand                                              Der Reaktionstest

 

                                        Das verkehrssichere Fahrrad

 

  Das Verkehrsquiz                                        Am Start

 

 

 


 
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[14.8.2012] -

 
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[26.7.2012] - Schuljahresabschlussveranstaltungen der Schulweghelfer

Ehrung für verdiente Schutzengel auf dem Schulweg

Zum Schuljahresende finden in den einzelnen Ortschaften wieder die Ehrungen für die erwachsenen Schulweghelfer und für die Schülerlotsen im Bereich der GVW Lohr statt.

Schon seit Ende Juni nutzen Schulleiter/innen, Bürgermeister/innen, die Polizei und natürlich auch die Gebietsverkehrswacht Lohr die Gelegenheit, bei diesen Treffen verdiente Schulweg- helfer zu Ehren.

Die folgenden Fotos zeigen die Teilnehmer der verschiedenen Veranstaltungen.

 

Partenstein

 

Lohr a. Main

 

Rechtenbach


 
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[21.4.2012] - Schülerlotsenwettbewerb - Bezirksentscheid

Schülerlotse aus Zellingen wird Sieger beim Bezirksentscheid

Alexander Schreck von der Gebietsverkehrswacht Karlstadt belegt beim diesjährigen unterfränkischen Bezirksentscheid in Lohr den ersten Platz.

Platz 2 belegte Lena Kohlroß von der GVW Marktheidenfeld vor den punktgleichen Joshua Langer aus Miltenberg und Lukas Lang von der GVW Marktheidenfeld.

 

Das Foto zeigt im Vordergrund die vier erstplazierten Schülerlotsen und die Ehrengäste.

Von links nach rechts: Polizeirat Markus Hack, 2. Bürgermeisterin Brigitte Riedmann, EPHK Peter Gärtner, LVW Vizepräsident Günter Fuchs, Gebietsdirektor der Sparkasse Herbert Schuhmann, Hubert Schröder vom BayStMI, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, 2. Vorsitzender der GVW Lohr, Klaus Bartel, 1. Vorsitzender der GVW Lohr, Peter Helfrich.

 


 
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[21.3.2012] - Einladung Schülerlotzenwettbewerb in Lohr a. Main

Einladung

 

 

 

 

Einladung und Programm als PDF-Datei


 
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 [20.3.2012] - Größer Veranstaltungen der GVW Lohr 2012

Treffen der Schulwegdienst-Koordinatoren am 29.03.12

Unterfränkischer Schülerlotsenwettbewerb am 21.04.12

Teilnahme an der Jubiläumsfeier "40 Jahre Lkr. Main-Spessart" am 15.07.12

Schuljahresende: 6 Abschlussfeiern mit Schulweghelfern aus 15 Einsatzbereichen

Aktion "Fahr Rad aber sicher" am 09.08.12

Schulanfang: Übergabe der Sicherheitskrägen an alle ABC-Schützen

Aktion "Sicher zur Schule am 12.09.12

Aktion "Mobil bleiben, aber sicher" am 16.11.12

Preisübergabe der Aktionen 2012 (Nikolausfeier) am 06.12.12

 

 [20.3.2012] - Eingabe zum Stadtentwicklungskonzept

Eingabe zum Stadtentwicklungskonzept „Lohr 2030“
an die Stadt Lohr am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

die GVW Lohr a. Main hat mit großem Interesse die aus der Verkehrsuntersuchung 2011 resultierenden Feststellungen bzw. Ergebnisse (Protokoll v. 19.12.2011) des von der Stadt Lohr a. Main in Auftrag gegebenen Stadtentwicklungskonzeptes „Lohr 2030“ (ISEK) zur Kenntnis genommen.

Unser gemeinnütziger Verein vertritt in erster Linie die Interessen der schwächeren Verkehrs-teilnehmer. Dennoch können wir heute aufgrund der o.g. Ergebnisse sagen, dass die von den Lohrer Bürgern vorgetragenen Verkehrsprobleme mit unseren Anliegen oft übereinstimmen. Da wir nicht wissen, ob Ihnen die Inhalte unserer zurückliegenden Schriftwechsel mit der Stadt-verwaltung Lohr a. Main bekannt sind, wollen wir mit unserer Eingabe die Hauptanliegen unserer GVW Lohr a. Main der letzten Jahre noch einmal zusammenfassen.
Sie wurden auch bei der diesjährigen Haupt-versammlung wieder thematisiert, da sie nach wie
vor an Bedeutung nicht verloren haben bzw. der GVW Lohr a. Main aus Gründen der Verkehrs-sicherheit und der Stadtentwicklung sehr am Herzen liegen.

• Verkehrsberuhigung in Kaplan-Höfling-Straße / Bgm.-Keßler-Platz

Ein verkehrsberuhigter Bereich wäre in dieser sensiblen Zone mit zwei großen Schulen die sicherste Lösung, würde die Attraktivität der dortigen Freizeitanlage für Familien wesentlich erhöhen und als Nebeneffekt den unnötigen Abkürzungsverkehr aus dieser Zone verdrängen. Momentan ist die dortige neu gestaltete Grünanlage eine von Straßen umgebene (Verkehrs)Insel. Schade für dieses eigentlich schöne Projekt.
Auf den teilweise viel zu schmalen Gehwegen der Kaplan-Höfling-Straße kommt es vor Schulbeginn immer wieder zu Behinderungen von Fußgängern durch Ausweichmanöver von Fahrzeugen im Begeg-nungsverkehr bzw. durch den Abbiegeverkehr von Schulbussen.
Viele Eltern von Grundschülern begleiten daher ihr Kind persönlich bis zur Schule. Vor
Ort eingesetzte Schulwegdienste helfen seit vielen Jahren die Problematik zu entschärfen.
Auch von den Leitern der angrenzenden Grundschule bzw. Staatl. Realschule wird die dortige Schulwegsituation als unbefriedigend eingestuft.

• Schulweg Jahnstraße - Geh-/Radweg

Eine Fortsetzung der Bauarbeiten am Geh-/Radweg Jahnstraße ist dringend geboten.
Je nach Witterungsverhältnissen befahren täglich bis zu 250 Schülerinnen und Schüler
mit ihrem Fahrrad die Jahnstraße bis zur Schule.
Eine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit scheitert derzeit an dem Umstand, dass die Nutzung des nur teilweise ausgebauten Radweges nicht empfohlen werden kann. Der Radweg endet momentan an einer gefährlichen Stelle (zwischen Ausfahrt Kreisverkehr und Einmündung zum Park-platz des Freibades) und provoziert Unfälle im Toten Winkel - wie im letzten Jahr bereits geschehen. Eine Fertigstellung des Radweges ist dringend geboten. Auch der mit einer weißen Linie markierte Seitenstreifen (Fahrbahn!) in Höhe
der Sportplätze wird seit vielen Jahren von vielen Verkehrsteilnehmern als Gehweg und Radweg in beide Fahrtrichtungen benutzt. Rechtlich zumindest fragwürdig.

• Einbahnregelung / Sperrung Alte Mainbrücke - nur mit überregionalem Verkehrskonzept

Eine Einbahnregelung der Alten Mainbrücke stadtauswärts würde zu einer tatsächlichen Verkehrsberuhigung im Altstadtbereich Obere Brückenstraße/Vorstadtstraße/Turmstraße /Graben-straße führen. Die momentane dortige Verkehrs-situation ist das Gegenteil eines verkehrs-beruhigten Bereiches. Eine Einbahnregelung stadt-auswärts würde das hohe Verkehrsaufkommen (in erster Linie Abkürzungsverkehr) von der Graben- und Anlagestraße auf die dafür vorgesehenen und gebauten Straßen (Tangenten) verlagern. Eine wesentlich attraktivere Innenstadt könnte sich hier entwickeln. Wo sonst? Ein anderer Ausdeh-nungsraum ist im Stadtzentrum nicht vorhanden.
Die schöne Städtische Anlage mit Spielplatz, Brunnenanlagen, Pavillon u.a. würde mehr in
den Mittelpunkt des städtischen Lebens rücken und ihr Randdasein verlieren. Welche Familie hält sich schon gerne mit ihren Kindern an einem Spielplatz auf, an dem täglich Tausende Fahrzeuge vorbeifahren. Dasselbe gilt für Menschen, die in einer solchen Anlage Erholung suchen. Der Neubau eines Kreisverkehrs auf der Sendelbacher Seite mag punktuell verkehrstechnisch richtig sein, würde eine Stadtentwicklung wie oben beschrieben jedoch torpedieren.
Kurzum: Auch hier fehlt ein geeignetes Verkehrs-konzept.

Eine Sperrung der Alten Mainbrücke in beide Fahrt-richtungen (Ausnahme Radfahrer u. Lieferverkehr) wäre für die Stadtentwicklung vermutlich die beste Lösung, da dann sogar eine Erweiterung der Fußgängerzone im o.g. Bereich möglich wäre. Eine Vollsperrung würde allerdings eine 3. Mainbrücke voraussetzen, die den Verkehr aus Süd-Ost (Bünde-lung der Staatsstraßen 2435 u. 2437 auf der Stein-felder Platte) aufnehmen und auf den Tangenten-
ring in Lohr a. Main weiterleiten könnte.
Die geplante Umgehungsstraße von Wiesenfeld wäre somit überflüssig und die Stadtteile Sendelbach bzw. Steinbach würden eine Wiedergeburt ihrer Ortszentren erfahren.
Unfallschwerpunkte wie Wiesenfelder Berg und Riementaler Berg würden entschärft und ein Teil-abschnitt des geplanten Zubringers (B 26 n) nach Lohr a. Main im Vorgriff verwirklicht werden. Der Wirtschaftsstandort Lohr a. Main würde viele Jahre früher und besser aus dieser Richtung ange-fahren werden können. Diese kausalen Zusammen-hänge von regionaler und überregionaler Verkehrs-entwicklung werden gegenwärtig zu wenig gewichtet und nur im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der B 26 n diskutiert. Viel Zeit geht so verloren.

• Kreisverkehr am Oberen Tor

Der Neubau eines Kreisverkehrs am Oberen Tor hat seit jeher in der Lohrer Bevölkerung aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und damit einhergehender Staus oberste Priorität.
Aus unserer Sicht ist dies berechtigt. Dieser Kreisverkehr liegt auf dem Tangentenring und ist der Ausgangspunkt für die Weiterleitung des überregionalen Verkehrs in alle Richtungen. Hier treffen die Verkehrsströme der B 276 aus Richtung Nord (BAB A 66) und die der B 26 aus Richtung West und Ost (BAB A 3/B A 7) zusammen und können über den Tangentenring auf die StStr. 2315 in Richtung Süd (BAB A 3 bzw. A 81) weiter-geleitet werden.
Bei der Ausfahrt in die Ludwigstraße (Stadt-zentrum) wäre zu überlegen, diese nur für Anlie-ger bzw. Lieferverkehr freizugeben, damit sich im oberen Teil der Ludwigstraße ebenfalls eine Fuß-gängerzone entwickeln kann. Die Geschäfte (Eis-Café, Biergarten, Ludwigspassage) hierfür sind schon vor Ort und würden ungemein von einer solchen Entwicklung profitieren.

• Überquerungshilfen in Ortsdurchfahrten mit hoher Verkehrsdichte, mit hohen Fahrgeschwin-digkeiten und mit unmittelbar angrenzenden Schulbushaltestellen
(alle drei Kriterien treffen gleichzeitig zu)

Beispiel: Stadtteil Steinbach, Höhe Mainfurt, Ortsausgang Lohr a. Main

Der Stadtteil Steinbach erlebte in den letzten Jahren eine starke Zunahme des Durchgangsver-kehrs. Die dortige Ststr. 2435 ist die kürzeste Verbindung von Karlstadt nach Lohr a. Main bzw. ist Bestandteil des Abkürzungs- bzw. Mautausweich-verkehrs West-Ost von der BAB A 3 (AS Weibers-brunn bzw. AS Marktheidenfeld) und der BAB A 7 (AS Werneck).
Die Verkehrsbelastung stieg in den vergangenen Jahren stetig an, wie die Ergebnisse der letzten Verkehrszählungen belegen.
Kompensierende straßenbauliche Maßnahmen wie z.B. die Einrichtung von Überquerungshilfen wären hier ein Zeichen von sozialer Verantwortung gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern.
Bei einem Ortstermin im Jahre 2010 wurde vom damaligen Leiter des Bauamtes Würzburg
die Dringlichkeit einer dortigen Überquerungs-hilfe bestätigt und in Aussicht gestellt. Die Steinbacher Bürger warten jedoch bis heute.
Zusammenfassung

Aus Sicht der GVW Lohr a. Main kann sich die Stadt Lohr a. Main nur auf der Basis eines
adäquaten überregionalen Verkehrskonzeptes weiterentwickeln. Es gibt keine andere Stadt
im Bereich Main-Spessart, in der sich der über-regionale Verkehr derart bündelt.
Die geänderten Rahmenbedingungen wie die Bemau-tung der BAB und Verbesserungen im Navigations-bereich führten zu einer ungünstigen Verlagerung der Verkehrsströme.
Es entstand ein überregionaler Abkürzungs- und Ausweichverkehr, der so nicht vorhersehbar war. Der Lohrer Talkessel liegt geographisch im Fadenkreuz dieser Routen.

Insofern ist es verkehrspolitisch für Lohr a. Main von entscheidender Bedeutung, regional
und überregional mit einer guten Verkehrsplanung zu reagieren.
In der Innenstadt mit der konsequenten Lenkung des dortigen Abkürzungsverkehrs auf die Tangen-ten, die bereits heute existieren.
Überregional mit einer Bündelung der Staats-straßen 2435 / 2437 auf dem Streckenabschnitt zwischen Steinfeld und Lohr a. Main und mit dem Bau einer 3. Mainbrücke, die den Verkehr auf die Ststr. 2315 (BAB A 3) bzw. auf den Lohrer Tangen-tenring (alle Richtungen) leitet.

Ansonsten wird das hohe Verkehrsaufkommen die Weiterentwicklung der Stadt Lohr a. Main
in der Zukunft derart beeinträchtigen, dass andere Mittelzentren wie Karlstadt und Markt-heidenfeld in Sachen Attraktivität Lohr a. Main hinter sich lassen. Sie haben ihre Hausaufgaben mit dem Bau neuer Brücken zur Umleitung des über-regionalen Verkehrs bereits gemacht.

Zur Verdeutlichung die Ergebnisse von Verkehrs-zählungen (beidseitig) des Bauamtes Würzburg an den Stadtgrenzen aus dem Jahr 2010:

• Ststr. 2435, Stadtteil Steinbach: 7.924 Kfz
• B 26, Ri. Rechtenbach: 8.568 Kfz
• B 26, Ri. Sackenbach: 13.226 Kfz
• Ststr. 2315, Ri. Rodenbach: 7.716 Kfz
• Ststr. 2437, Stadtteil Sendelbach: 2.761 Kfz
• B 276, Ri. Partenstein: 7.768 Kfz

Wir hoffen, Ihnen mit unserer Eingabe bei der Erarbeitung eines erfolgreichen Stadtentwick-
lungskonzeptes „Lohr 2030“ behilflich gewesen zu sein.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen:


Peter Helfrich
1. Vorsitzender

 

 [22.2.2011] - Lions spenden 500 Euro

Lions.JPG500 Euro für die Gebietsverkehrswacht:
Vorsitzender Peter Helfrich freute sich zusammen mit dem stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Lohr am Main Heribert Schmitt über den Scheck, den Lions-Präsident Markus Staub überreichte.